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Tandler Geschichte

 

Vom Einzelkämpfer bis zum internationalen Unternehmen

Mythischer Anfang: Siegfried F. TANDLER gründete die Firma 1949. Die Geschichte von TANDLER ist die Geschichte von einem Einzelkämpfer, der eine Firma gründete, die heutzutage einen gut etablierten internationalen Ruf hat.

 

1949 – 1968: Verzahnungstechnik und unsere Leidenschaft für Fahrzeuge

Bescheidene erste Schritte. Siegfried F. TANDLER macht sich auf die Suche nach Kunden… mit dem Fahrrad! Das erste Teilgrundstück am Doventorsdeich in Bremen wurde Mitte 1951 erworben und mit eigenen Kräften, Steine und Stahlträger aus der zerbombten Michaeliskirche auf der anderen Straßenseite, bebaut und damit Anfang 1952 ein eigenes Firmendach errichtet.

Verzahnungstechnik ist der erste Schwerpunkt gewesen. In den 50er und 60er Jahren haben wir hauptsächlich mit der Bremer Automobilindustrie zusammengearbeitet: Für die Lloyd Motorenwerke stellte Tandler 2 Millionen Differenzialräder her.

 

1968 – 2000: Internationalisierung und Wachstum.

Der internationale Durchbruch der Firma beginnt 1968 mit der Entwicklung des ersten Eigenprodukts, den Spiralkegelgetrieben. Dazu kamen 1974 noch die Drehzahlüberlagerungsgetriebe, eine damals bahnbrechende Neuheit.

In den Folgejahren begann TANDLER zu wachsen: Übernahme der Zahnradfabrik und Härterei Kutz & Schulze 1977 und die Erschließung eines größeren Geländes in der Bremer Neustadt (1972 erstes Gebäude, 1993 Sitz der Firma in der Kornstraße, 2004 Zusammenlegung der beiden Bremer Werke).

1999 erfolgt der Neubau der eigenen Härterei in Bremen. Wärmebehandlung gewinnt in der Technik immer mehr an Bedeutung, da die Maschinen immer kleiner und leichter werden, beziehungsweise immer größere Kräfte aufnehmen müssen. Gehärtete Maschinenteile erreichen außerdem größere Lebensdauer. Da jedes Bauteil unterschiedliche Beanspruchungen erfährt, muss das Härteverfahren genau darauf abgestimmt sein.

Am 26.12.2000 stirbt der Firmengründer Siegfried F. TANDLER. Sein Sohn Gert verbleibt als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter.

 

2000 – bis heute: TANDLER Racing Drives wird geboren!

Die Innovationen bei TANDLER gehen in eine neue Runde: 2001 wird die neue ServoFoxx Getriebebaureihe vorgestellt, die gerade im Moment um neue Bauserien erweitert wird.

Im Jahr 2004 erfolgte aufgrund gestiegener Anfragen aus den Bereichen historische Automobile und Rennsport, die erstmalige Beteiligung an der Techno Classica in Essen. Was mit einem kleinen Messestand begann, mauserte sich in den folgenden Jahren immer mehr zu einem aufwändigeren Auftritt mit vielen Beispielteilen und tollen Fahrzeugen auf unserem Stand. Partnerschaften mit Rennteams wie Kremer Racing, der Scuderia M66 und Daniel Schrey Racing halfen, unseren Namen in der Szene bekannter zu machen. Darüber hinaus verbindet uns eine langjährige Partner – und Freundschaft mit Michael Küke, der seine historischen TANDLER Porsche in bekannt quertreibender Weise auf der Rundstrecke und bei Rallyes erfolgreich einsetzt. Inzwischen ist TANDLER aus der historischen Automobilszene kaum mehr wegzudenken.

Die TANDLER Racing Drives Kunden kommen aus allen erdenklichen Bereichen. Vom privaten Schrauber, über kleine Werkstätten, professionelle Rennvorbereiter exklusiver Fahrzeuge aus den vergangenen Epochen aber auch moderner Rennfahrzeuge, Restaurateure bis hin zu den großen Automobilherstellern. Dabei haben wir sowohl für millionenschwere Exoten vom Schlage eines Ferrari 250 GTO oder einer Alfa Romeo Alfetta 159 Verzahnungsteile angefertigt, wie auch für Vorkriegsfahrzeuge, Schlepper oder Motorräder. Einige Radsätze haben sich bereits zu echten Verkaufsschlagern entwickelt – dazu mehr auf unserer Seite. Und wenn man unserer Kundschaft glauben kann, dann gilt der Slogan – einmal TANDLER immer TANDLER.

 

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