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Erneut Wetterkapriolen beim Hauenstein Bergrennen 2016

Unkategorisiert
Eine Reihe geparkter Rennautos auf einer Landstraße mit grünen Feldern und Bäumen im Hintergrund, unter einem teilweise bewölkten Himmel.

23.08.2016

Wie schon im letzten Jahr hatte die Rhön auch 2016 wettertechnisch wieder einiges im Petto, um es den Rennteams schwer zu machen. Sonne und strahlend blauer Himmel im Wechsel mit herbstlichen Regenschauern. Dazu noch Nebel am Sonntagmorgen, der den Start um 1,5 Stunden verzögerte und somit leider nur 2 Rennläufe zuließ.

Zusammen mit 13 Startern war auch unsere TANDLER Alfa Romeo GTV 2.0 Stradale mit Jörg Pohlmann wieder am Start der GLPberg. Nach der Anreise am Freitag ging es wie immer erst zur Papierabnahme, dann wurden die Autos abgeladen und das GLPberg Fahrerlager, das inzwischen für seine tolle Atmosphere bekannt ist, eingerichtet. Schließlich wurden alle Autos von den technischen Kommissaren ordnungsgemäß abgenommen und der Trainingssamstag konnte kommen.

Kulisse einer Autorallye mit mehreren Autos, darunter ein blaues Rennauto, Zelten und Wohnmobilen auf Grasfeldern unter einem bewölkten Himmel.Zwei Rallyeautos sind unter Vordächern auf einer Rasenfläche geparkt. Links steht ein weißer Subaru und in der Mitte ein schwarzer Alfa Romeo mit roter Stoßstange. In der Nähe parken ein Van und ein SUV.Rückansicht eines dunkelgrünen Autos mit der Aufschrift „GTV Stradale“ bei einer Veranstaltung im Freien, umgeben von Reifen, anderen Autos und einer parkähnlichen Landschaft mit Wohnwagen im Hintergrund.Ein grauer Sportwagen mit offener Tür steht auf einer Wiese und stößt Abgase aus. Er ist mit Rennaufklebern und -ausrüstung versehen. Im Hintergrund sind mehrere andere Fahrzeuge und ein Zelt zu sehen.Ein rot-schwarzes Auto mit dem Kennzeichen „OL C 4353H“ steht auf einer Wiese neben einem Autoanhänger. Menschen haben sich um die Fahrzeuge versammelt. Im Hintergrund sind mehrere Autos in der Nähe von Büschen und einem bewölkten Himmel zu sehen.

Dieser begann mit Sonne, so dass der erste Trainingslauf auf trockener Straße durchgeführt werden konnte. Jörg fuhr eine 2:34.006 min und bildete damit zeitentechnisch zusammen mit Hans-Jürgen Wetter auf seinem Mercedes 280 CE Grp.2 und Michael Wolf mit seinem bärenstärken BMW E30 V8 die Verfolgergruppe auf die Formelfahrzeuge und den extrem schnellen Günter Hoor mit seinem Porsche 944 S2. Nach dem ersten Durchgang gab es die ersten Schauer und die Reifenfrage wurde zum Hauptthema des Wochenendes. Zum zweiten Lauf hatte Jörg die profillosen Slicks draufgelassen, trotz feuchter Strecke wohl die richtige Wahl und mit 2:39.202 war er 5 Sekunden langsamer als zuvor. Vor dem dritten Trainingslauf regnete es so heftig, dass die Regenreifen aufgezogen wurden, wobei einige Konkutrrenten wieder auf Slicks setzen oder den Lauf ausließen, da ja eigentlich sonniges, trockenes Wetter für den Sonntag angesagt war. Die 2:50.907, die für den TANDLER am Ende auf der Uhr stand, spricht doch eher für eine Sicherheitsfahrt. Durch das Wetter und die damit verbundenen andauernden Änderungen der Streckenbedingungen machte es für alle GLPler schwer, einen richtigen Rythmus zu finden.

Nahaufnahme der Tür eines Rennwagens mit einem großen Aufkleber mit der Rennnummer „704“, dem Schriftzug „Alfa Romeo“ sowie verschiedenen Logos und Texten, die auf die Teilnahme des Wagens am Motorsport hinweisen.Ein Mann in Rennkleidung steht neben einem blauen Rennwagen mit offener Tür. Mehrere Autos stehen aufgereiht auf einer Landstraße mit Grasfeldern und Bäumen im Hintergrund.Ein rot-weißes Formel-Rennauto mit freiliegendem Motor und Vorderradaufhängung steht auf einem gepflasterten Platz in der Nähe einer Steinmauer und eines Zauns. In der Nähe liegen zwei Reifen.Ein weißer Formel-Rennwagen mit der Nummer 20 steht unter einer Überdachung, Teile sind freigelegt und einige Kabel sind sichtbar. Das Fahrzeug wird auf einer befestigten Fläche für Wartungs- oder Reparaturarbeiten vorbereitet.Ein Rennwagen mit der Nummer 30 wird in einer Einfahrt repariert. Der vordere Teil des Wagens ist abmontiert, überall liegen Werkzeuge und Ausrüstung verstreut herum. Zwei Personen sind anwesend, eine davon ist teilweise sichtbar.Zwei Männer unterhalten sich unter einem Zelt mit einem Rennwagen. Ein weiterer Rennwagen und ein Motorroller stehen in der Nähe. Im hinteren Teil des Zelts sind Reifen gestapelt.

Der Rennsonntag begann, wie schon oben beschrieben, mit einer Startverzögerung wegen Nebels in den Waldpassagen der Strecke. Auch danach gab das Wetter keine Ruhe und hielt die Fahrer bzw. Teammitglieder immer auf Trab: Himmel beobachten, Zeit bis zum Vorstart abschätzen und in letzter Minute Reifen wechseln – um dann festzustellen, dass es doch wieder falsch war. Dieses Jahr ist wetterseitig einfach der Wurm drin. Der Setzzeitlauf fand dementsprechend auf teilweise trockener und insbesondere in den Waldpassagen feuchter Strecke statt. Der Alfa ging slickbereift auf die 4 km lange Strecke in der bayrischen Rhön und am Ende blieb die Uhr trotz zweier Quersteher bei 2:32.928 stehen. Slicks wären vermutlich auch für den Bestätigungslauf die richtige Wahl gewesen, aber beim Aufruf der GLPberg Klasse verdunkelte sich der Himmel extrem und die ersten Regentropfen fielen. Alles sah nach einem heftigen Schauer aus, auch das Regenradar sagte dies voraus. Jörg wechselte in neuer Rekordzeit die Reifen und fuhr auf Regenreifen zum Vorstart. Was ausblieb, war der Schauer. Stattdessen kam die Sonne wieder durch und der Wind trocknete die Strecke zum Teil wieder ab, so dass ähnliche Bedingungen wie im Setzzeitlauf herrschten. Mit den Regenreifen war die 2:32.928 nicht zu erreichen, dazu kam noch, dass die Sonne inzwischen so tief stand, dass die feuchten Stellen, die vorzugsweise in den Anbremszonen lagen, nur zu erahnen waren und man lieber etwas früher vom Gas ging. Erstaunlich, dass trotzdem noch eine 2:35.146 heraussprang, damit hatte Jörg „nur“ 2.218 Sekunden Abweichung zum ersten Lauf. Dies bedeutete Platz 7 im GLPberg Ranking und Gesamtplatz 11 im gesamten GLP Starterfeld (37 Starter). Mit Slicks wäre sicher etwas mehr dringewesen, hinterher ist man eben immer schlauer.

Eine Landstraße erstreckt sich in die Ferne unter einem überwiegend bewölkten Himmel, durch den vereinzelt Sonnenlicht bricht. Bäume und Pflanzen säumen die Straßenränder.Ein schwarzer Alfa Romeo GTV Stradale mit Rennaufklebern fährt während eines Autorennens auf einer asphaltierten Straße. Im Hintergrund sind Fahrzeuge und Gebäude zu sehen.Ein klassischer Alfa Romeo GTV6-Sportwagen mit Rennaufklebern, darunter die Nummer 704, ist auf einer Landstraße mit Feldern und Bäumen im Hintergrund geparkt.Eine neblige Landschaft mit einer grünen Wiese im Vordergrund und kaum sichtbaren Bäumen im Hintergrund.Ein grauer Sportwagen mit der Nummer 704 auf der Tür fährt durch eine Wiese mit Bäumen und sanften Hügeln im Hintergrund.

Wir gratulieren den verdienten Siegern Oliver von Fragstein (Ford Escort, Abweichung 0.485 s), Stephan Lewitzki (Ginetta G20 GTC, 0,525 s) und der Lokalmatadorin Jasmin Markert (VW Polo II, 0.773 s) zu ihren Erfolgen. Oliver von Fragstein übernimmt damit auch die Gesamtführung in der GLPbergmeisterschaft 2016.

Sechs Personen stehen mit Trophäen in den Händen auf einem Podium. Die Positionen sind mit 1, 2 und 3 gekennzeichnet. Sie befinden sich in einem Zelt mit einem Logobanner im Hintergrund. Vor dem Podium stehen vier Flaschen Champagner.Zwei Männer, einer im Rennanzug, der andere in schwarzer Kleidung, stehen in einem Fahrerlager neben einem in Rauch gehüllten Einsitzer-Rennwagen.Zwei Oldtimer-Rennwagen stehen unter einem Vordach neben einem Wohnmobil auf einem Campingplatz mit Gras. Über ihnen wehen karierte Flaggen. Am Himmel sind dunkle Wolken zu sehen.Zwei Männer stehen neben einem roten Rennwagen in einer Wohnstraße. In der Nähe ist ein Anhänger geparkt, auf dem einige Geräte und ein teilweise eingestürztes Vordach zu sehen sind. Im Hintergrund sind Bäume und Häuser zu sehen.

Das nächste Rennen und damit schon der Saisonabschluss für das TANDLER Bergrenn-Team findet am 10./11.September in Eichenbühl/Unterfranken statt (www.bergrennen-unterfranken.de).

24. August 2016/von Jörg Pohlmann
Schlagworte: Alfa Romeo GTV 2.0 Stradale, GLPBerg, Hauenstein Bergrennen, Jörg Pohlmann, Scuderia Transaxle, TANDLER Racing
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