Track and Friends Assen 2026
29.04.2026
Testfahrten auf einer echten Rennstrecke in familiärer Atmosphäre, und dann noch bei blauem Himmel – gibt es etwas Schöneres? Wie jedes Jahr hatten Michael Küke und Robert Marx wieder den TT-Circuit in Assen gebucht und damit abermals zahlreiche Motorsportenthusiasten auf zwei und vier Rädern in die Niederlande gelockt. Am Sonntag, den 26.05.2026 ab 17:00 Uhr, trudelten nach und nach ein Großteil der Teilnehmer im Fahrerlager ein, zum Teil auf eigener Achse, zum Teil mit dem Renner auf dem Trailer. Zunächst ging es ans Abladen, Aufbauen und zur Registrierung. Auch ich lud die inzwischen 42 Jahre alte TANDLER Alfa Romeo GTV 2.0 Stradale ab und richtete mir mein traditionelles Nachtlager im Kofferraum des Zugfahrzeugs ein. Danach wurden die anderen Teilnehmer begrüßt. Es gab viele bekannte, aber auch einige neue Gesichter.







Gemütlich wurde es dann beim gemeinschaftlichen Grillen, wegen der Temperaturen nahe am Gefrierpunkt, dieses Mal in der Box. Dabei gab es natürlich benzinhaltige Gespräche, Geschichten aus goldenen Motorsportzeiten und viel gute Laune.









Übrigens waren dieses Mal 3 Fahrzeuge mit TANDLER Unterstützung vor Ort: Michael hatte sowohl den „kleinen“ Porsche 911 (der große wird gerade aufgerüstet) wie auch die gerade noch beim BMW Boxer Cup eingesetzte BMW HP2 Sport mitgebracht, dazu dann noch unser Alfa Romeo. Wie viele Verzahnungsteile von TANDLER auf der Strecke unterwegs waren, entzieht sich unserer Kenntnis, aber es waren sicherlich einige.












Nach der kalten Nacht (im Schlafsack war es aber gemütlich) und einem kleinen Frühstück samt Espresso vom Gaskocher gab es die obligatorische Fahrerbesprechung und dann ging es zum ersten Mal bei schönstem Wetter auf die Strecke. Also, sollte es auf die Strecke gehen. Denn der Alfa hatte andere Pläne und sprang erst mal gar nicht an – scheinbar (erneute) Zündungsprobleme. So wurde der Vormittag zur Schrauberstunde. Bei der Fehlersuche mit kompetenter und tatkräftiger Unterstützung durch Ulrich Gawlick von der Alfa-Zentrale stellte sich dann eine gebrochene Verteilerwelle des analogen Verteilers als vermeintlicher Übeltäter heraus. Also wurde der Verteiler (wieder mal) gegen den Programmierbaren von 123Ignition getauscht, wohlwissend dass auch dieser in der letzten Zeit nicht ganz problemlos lief. Da durch die zahlreichen Startversuche die Zündkerzen nass waren, mussten alle acht dann auch noch gereinigt werden und siehe da: Der Motor lief plötzlich und ich konnte am späten Vormittag endlich auf die Strecke, wo sich die anderen Teilnehmer schon stundenlang ausgetobt hatten. Nach dem Wechsel auf Slicks lief der Alfa dann einwandfrei und zügig, geradeso, als wäre nie etwas gewesen. Die rundenlangen „Duelle“ mit etwa gleichschnellen Autos (Ford Escort Mk1, BMW E36 325i, Alfa Giulia Sprint, …) haben viel Spaß gemacht und allen Teilnehmern war die Freude anzusehen. Die gewonnenen Erkenntnisse bei den Testfahrten können nun in die weitere Saisonvorbereitung einfließen.





Am späten Nachmittag waren wir dann gut durchgeschwitzt und körperlich auch nicht mehr ganz frisch – Motorsport ist eben doch ein Sport! In der Folge wurde wieder aufgeladen, eingepackt und nach ausgiebiger Verabschiedung und dem festen Vorsatz, nächstes Jahr wieder dabei zu sein, die Rückfahrt in Angriff genommen. Es bleibt nur, uns bei Michael und Robert für die tolle Veranstaltung zu bedanken. Toll, was Ihr da immer auf die Beine stellt! Mein besonderer Dank gilt Ulrich für seine unermüdlichen Versuche, die GTV doch noch in Gang zu bringen.










Wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr!









